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  • AutorenbildManuela Misteli

M I N T ist für mich mehr als eine Farbe!


Ich l(i)ebe Architektur - damit auch die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT). Als Frau bin ich in der Berufswelt der Architektur und Bauherrenvertretung längst keine Exotin mehr. Doch in anderen technischen Berufen hat es durchaus Luft nach oben.


Mit dem heutigen System der Aufteilung in die Anforderungsniveaus der Sek I und dem Übergang von der Sekundarschule ins Gymnasium nach dem zweiten Jahr Sek P wird die grundsätzliche Wahl der Berufsbildung erschwert. Auf kantonaler Ebene haben wir bereits gehandelt und anlässlich der November-Session einen fraktionsübergreifenden Prüfauftrag an die Regierung erteilt:


Sekundarstufe I: 3 Jahre für alle, Fachkräftepotential ausschöpfen; Berufsorientierung für alle!


Kurz aus dem Auftrag vom 09.11.2022 zitiert:

Das heutige System verstärkt tendenziell den Mangel an weiblichen Fachkräften in den MINT-Berufen. Am Ende der obligatorischen Schule beträgt der Anteil der jungen Frauen in den weiterführenden Schulen (Gymnasium, FMS etc.) 37.4%, bei den jungen Männern 22.4% aller austretenden Schülerinnen und Schüler. Der Anteil der jungen Männer, die bei Schulaustritt direkt eine berufliche Grundbildung antreten, beträgt 62.9%, bei den jungen Frauen 46.3% (Quelle: Bildungsstatistik Kanton Solothurn, 2021). Mit einer Angleichung der Dauer der Sekundarstufe 1 und einem schulisch begleiteten Berufsorientierungsprozess für alle besteht die Chance, mehr schulisch begabte, junge Menschen für anspruchsvolle, berufliche Grundbildungen (z.B. MINT-Berufe) zu gewinnen, ohne aber die bereits im schweizerischen Vergleich tiefe Maturitätsquote zu senken.

Unsere Kinder sollen frühzeitig MINT-Bildung erhalten. Das technische Interesse von Mädchen soll mit spezifischen Angeboten verstärkt und gefördert werden. Jeder Mensch soll aus seinem vollem Potenzial schöpfen können.


Auch Mädchen können MINT!





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